Helmut Romeyke

Helmut Romeyke

* 12.06.1940
† 11.03.2019
Erstellt von Redaktion Trauer im Vest
Angelegt am 16.03.2019
218 Besuche

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Gedenkkerze

Kerstin

Entzündet am 15.04.2019 um 21:49 Uhr

Lieber Papa, heute genau vor sechs Wochen haben wir uns das letzte Mal gesehen am Rosenmontag. Eigentlich hatte ich vor erst am darauffolgenden Wochende zu kommen, aber du hast manchmal so traurig am Telefon geklungen, dass ich an 2 Wochenenden aufeinander zu Dir gefahren bin. Du warst dankbar für jede Gesellschaft, sogar für jeden Anruf. Früher hast du nur ungern telefoniert, sofort Mama  das Telefon gegeben.  Nach Mamas Tod haben wir mal kurz und mal lang telefoniert, aber das jeden Tag. Vor allem an den Abenden hast du dich einsam gefühlt. Einmal hast du gesagt, es sei doof so alleine zu sein, wenn einfach nur jemand da wäre, auch ohne groß zu reden, das würde schon reichen. An dem Wochenene an dem du von uns gegangen bin, konnte ich nicht kommen...die Arbeit, Abgabefristen...was macht das alles für einen Sinn? Es tut mir so unendlich leid und weh, dass du alleine warst. Niemand hat hinterfragt warum die Jalousien an dem Montag als sie dich gefunden haben den ganzen Tag unten waren.  Dabei hättest Du Deine Piepmätze niemals den ganzen Tag im Dunklen gelassen. Auch ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht bei Dir war. Am Sonntag haben wir 3 mal telefoniert, zuletzt kurz vor acht am Abend. Du warst etwas frustriert, es war stürmisch und du konntest nicht Fernsehen, weil Deine blöde Satellitenschüssel versagt hat, was wohl noch immer der Fall ist. Jedenfalls konnte ich dir nicht helfen. Ich vermisse Deine Gesellschaft, Deine Nähe, das gemeinsame fernsehen, Frühstücken, puzzeln, Mensch ärgere dich nicht spielen, einkaufen, Mamas Grab besuchen unsere Telefonate. Ich weiß, du hast Mama sehr geliebt und vermisst. Bei meinem letzten Besuch hast du gesagt, eine bessere Frau hättest Du nicht haben können. Das stimmt. Auch ich hatte die liebsten und besten Eltern der Welt. Es vergeht kein Tag an dem ich Euch nicht vermisse, an Euch denke und mir wünschte, es wäre alles nur ein böser Traum. Aber es es ist Realität und es tut weh. Ich liebe euch beide sehr.

 

 

Gedenkkerze

Kerstin

Entzündet am 14.04.2019 um 20:05 Uhr

Ich wusste schon so lange, wie fragil das Leben ist, wie verletzlich jeder Mensch, und dass es jeden treffen kann, an jedem Ort, zu jeder Zeit. Und doch traf mich die Nachricht mit unvorstellbarer Gewalt, um mit einem Schlag zu verwüsten, was Teil meines Lebens war. Das Wissen, was geschehen kann, hilft nicht,  wenn es geschehen ist. Das Wissen, was helfen kann, liegt in meiner Seele verborgen – unter den Trümmern des Hauses, in dem meine Vergangenheit wohnte.

Gedenkkerze

Kerstin

Entzündet am 02.04.2019 um 23:44 Uhr

Hallo Papa, ich vermisse Dich und Mama so sehr.

Gedenkkerze

Kerstin

Entzündet am 30.03.2019 um 11:24 Uhr

Manchmal sind es die Träume, die Dich überwintern lassen, die Dich in der Zeit erfrorerener Hoffnung in zarten Bildern ahnen lassen, dass kahle Zweihe morgen wieder Knospen treiben.

Lieber Papa, es stimmt nicht, die Zeit heilt nicht alle Wunden, ich vermisse Dich so sehr und bin sehr traurig, dass auch Du gegangen bist.Ich frage mich, wo ihr jetzt seid, du und Mama. Ich bete jeden Tag, dass ihr wieder zueinander gefunden habt , an einem Ort seid ohne Sorgen, Angst, Schmerzen und Einsamkeit. Dass ihr auch dort eure Schutzengel habt und behütet seid.

Ich kann die Zeit leider nicht zurückdrehen, um vieles anders, besser zu machen, Euch viel  mehr zur Seite stehen, einfach nur öfter für Euch da sein. Es tut mir leid und auch weh, diese Möglichkeit nicht mehr zu haben.

Du und Mama, Ihr werdet immer meine Lieblingsmenschen sein, meine Familie, mein Zuhause. Ihr werdet immer einen Platz in meinem Leben haben, in meinem Herzen. Ich hätte mir keine bessern und lieberen Eltern wünschen können. 

Ich werde Euch nie vergessen, Euch ewig vermissen und immer lieben.

 

 

 

 

Gedenkkerze

Kerstin

Entzündet am 21.03.2019 um 14:26 Uhr

Hallo Papa, Du hast keine Ahnung wie sehr Du mir fehlst. Ich war vorhin an Mamas Grab. Die Außerränder sind schon gelegt, nun kannst Du es nicht mehr sehen, wenn es fertig ist. Hier in der Wohnung ist es sehr still um einsam ohne Dich.. 48 Jahre seid Ihr das Liebste gewesen was ich  hatte und hier  war mein Zuhause, nun ist alles anders und das tut sehr weh und es fällt schwer. Wir hatten noch so viel vor...schöne Wochenenden gemeinsam verbringen, Rad fahren, Ostern in Bonn, Urlaub in Cuxhaven...und plötzlich ist alles so leer, ich könnte jeden Tag weinen und ich tue es auch. Ich werde Dich und Mama immer lieben, an Euch denken und Herzen bewahren. Im Moment steh ich nur neben mir und kann nicht glauben, dass Ihr beide nicht mehr hier seid und ich so vieles nicht mehr mit Euch unternehmen kann oder  den richtigen Zeitpunkt einfach verpasst habe. Verzeiht mir bitte.  Ich danke Dir für die  schönen Momente in den letzten Monaten. Ich danke Euch beiden für so vieles, ihr ward 48 Jahre immer für mich da.. Ich hoffe, Du bist friedlich eingeschlafen und hattest keine Schmerzen. Und  wo immer Du auch jetzt bist, es geht Dir hoffentlich gut.In Liebe Deine Tochter. 

P.S. Pünktchen und Anton geht es gut

 

 

 

 

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